Am 17. März 2026 hat die Löwen-und-Sonne-Front Irans ein offizielles Schreiben an Frau Neumann mit dem Betreff „Antrag auf europäische Unterstützung für einen friedlichen demokratischen Übergang im Iran“ übermittelt. Ziel dieses Schreibens war es, die Aufmerksamkeit und Unterstützung europäischer Institutionen für den Wunsch des iranischen Volkes zu gewinnen, von der Islamischen Republik zu einem demokratischen, säkularen und rechtsstaatlichen System überzugehen.
In diesem Schreiben stellte sich die Löwen-und-Sonne-Front Irans als ein Bündnis prodemokratischer politischer Gruppen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und iranischer Aktivisten innerhalb des Landes sowie in der Diaspora vor und betonte, dass die Mission dieses Bündnisses darin bestehe, einen friedlichen politischen Übergang im Iran auf der Grundlage von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und nationaler Souveränität zu fördern. Zudem wurde ausdrücklich hervorgehoben, dass diese Bemühungen im Rahmen des Völkerrechts und insbesondere unter Berufung auf Artikel 1 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte, also das Recht der Völker auf Selbstbestimmung, verfolgt werden.
Im Hauptteil des Schreibens werden die europäischen Regierungen und Parlamente aufgefordert, die bisherigen politischen Ansätze zu überwinden, die faktisch zum Fortbestand des Regimes der Islamischen Republik beigetragen haben, und stattdessen dem iranischen Volk sowie den Kräften, die einen demokratischen Übergang anstreben, konkrete und substanzielle Unterstützung zu gewähren. In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich gefordert, einen offiziellen Dialog und eine offizielle Zusammenarbeit mit Shahzadeh Reza Pahlavi aufzunehmen. In dem Schreiben wird betont, dass Shahzadeh Reza Pahlavi von Millionen Iranern im In- und Ausland als nationaler Führer der demokratischen Bewegung Irans und als zentrale Persönlichkeit für die Führung der Übergangsphase angesehen wird. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass die Anerkennung seiner Rolle und die Aufnahme eines strukturierten Dialogs mit ihm die internationalen Bemühungen zur Unterstützung einer freien, stabilen und demokratischen Zukunft Irans stärken könnten.
Das Schreiben geht außerdem auf die kritische und gefährliche regionale Lage ein und führt einen wesentlichen Teil dieser Situation auf die destabilisierende Politik der Islamischen Republik, ihre Unterstützung militanter Netzwerke und ihr fortgesetztes Streben nach nuklearen Fähigkeiten zurück. Weiter heißt es, dass das Regime der Islamischen Republik versucht habe, die Krise durch militärische und raketenbezogene Maßnahmen sowie durch die Eskalation regionaler Spannungen als politisches Druckmittel zu nutzen. Die Front warnt davor, dass sich dasselbe Muster der vergangenen vier Jahrzehnte – innere Repression, regionale Destabilisierung und Bedrohung der internationalen Sicherheit – fortsetzen werde, falls die Islamische Republik die gegenwärtige Krise erneut ohne echte Rechenschaftspflicht überstehen sollte.
Abschließend werden mehrere konkrete Forderungen an die europäische Seite gerichtet: Unterstützung des Rechts des iranischen Volkes auf Selbstbestimmung und demokratischen Übergang; Ergreifung praktischer Maßnahmen gegen die Netzwerke, Aktivitäten und finanziellen Ressourcen der Islamischen Revolutionsgarden in Europa; Einbestellung der Botschafter der Islamischen Republik sowie Prüfung der Möglichkeit, die diplomatischen Vertretungen des Regimes in Europa auszusetzen oder zu schließen; ferner Unterstützung des Zugangs der iranischen Bevölkerung zu einem freien und offenen Internet sowie zum freien Informationsfluss. Das Schreiben endet mit der Bekräftigung der Bereitschaft der Löwen-und-Sonne-Front Irans zu einem weiterführenden Dialog mit dem Büro von Frau Neumann und mit der Hoffnung, dass diese Korrespondenz der Beginn eines bedeutungsvollen Dialogs zur Unterstützung des iranischen Volkes sein möge.
Zusammenfassend kann dieses Schreiben als eine gezielte politische und diplomatische Initiative verstanden werden, die darauf abzielt, die Forderung nach offizieller Unterstützung für das iranische Volk zu internationalisieren und die Stellung von Shahzadeh Reza Pahlavi als nationalem Führer der iranischen Revolution in den politischen Beziehungen Europas zu festigen.

